Wikis als Enzyklopädien einzusetzen ist die gängigste Verwendung. Aber was ist noch damit möglich? Ich sammle dazu orginelle, ungewöhnliche Ideen. Einen Anfang habe ich in dieser öffentlichen MindMap gemacht, zu der jeder beitragen kann (eine sogenannte WikiMap von MindMeister.com):
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Wiki
In ihrem Blog Hochschulballett nehmen Thanh-Thu Phan Tan und Carola Kruse das Thema Partizipation im Netz auf originelle Weise in Angriff: Für einen empirisch fundierten Artikel in der Zeitschrift Medienpädagogik sammeln sie zunächst über den Blog Praxisberichte Lehrender und Studierender, um diese dann in zusammengefasster Form als Heftbeitrag einzureichen. Auf diese Weise kommt ein interessantes Spektrum unterschiedlicher Ansätze partizipativer Lehre zusammen. Da nicht nur Lehrende, sondern auch Studierende aufgerufen sind, entsteht zugleich eine weitere Perspektive, als man dies gewöhnlich bei Fachartikeln zur virtuellen Lehre kennt. Es könnten sich allerdings noch mehr Studierende äußern, bis heute gibt es erst einen studentischen Beitrag.
Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe von meinen Erfahrungen mit dem Einsatz partizipativer Methoden in der Lehre berichtet. Kommentare sind wie immer herzlich willkommen.
[Foto: MorgueFile]
Didaktik, Motivation & Methoden, Social Media
Konzept

Die Wartburgmauer bietet viel Platz für Thesen
Bereits am 22. Juni hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziére seine “14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft” (als PDF auf seiner Webseite) publiziert. Er baute damit auf einigen seiner Äußerungen vorhergehender Monate auf. Thesen sind eine Diskussionsgrundlage – wir kennen sie von Martin Luther, und der hat dank seiner provokativen Formulierungen für heftige Debatten gesorgt. Erstaunlicherweise haben die Thesen unseres Binnenministers zunächst nicht für viel Wind gesorgt. Das hat sich nun Dank einer Veröffentlichung des Chaos Computer Clubs (CCC) geändert. Was fordert der Innenminister, was der CCC? Und was sagen andere? Was verlangst du von der Netzpolitik?
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Nun ist es also “amtlich”: Ich bin Mitglied im D-ELAN – Deutsches Netzwerk der E-Learning Akteure e.V. Der erst 2004 gegründete Verband will E-Learning-Akteure aus Wirtschaft, Öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft zusammenbringen. Hier dürfen sich also jene tummeln, die in ihrem Unternehmen IT-gestützte Lernszenarien realisieren wollen, wie auch jene, die sie mit Rat und Tat dabei unterstützen. Für mich ist das ein interessanter Marktplatz, bewege ich mich doch oft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und entwickle aus der Lehre heraus frische Konzepte für das technologie-gestützte Lehren und Lernen.
Der D-ELAN startet übrigens gerade zum fünften Mal den D-ELINA Deutscher E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award.
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Zeige mir deinen Avatar und ich sage dir, wer du bist … Ist das wirklich so einfach? Nein, ganz sicher nicht. Dafür ist es aber sehr einfach, sich die Online-Kommunikation mit anderen gründlich zu vermiesen – mit einem für das Umfeld unpassenden Avatar. Sie wissen schon: Avatare sind die kleinen Bilder, die einem Profil beigefügt werden und meist bei jedem Forumsbeitrag zu sehen sind. Mit dem falschen Bild kann man sich selber den virtuellen Tod bescheren. Ein Paradebeispiel dafür ist das nebenstehende Bild, dass ein Student in sein Profil auf unserer Lernplattform hochgeladen hatte.
Er fand das wohl lustig, ich hingegen gar nicht. Es zeigte sich im Laufe des Semesters zudem, dass es tatsächlich etwas über die Persönlichkeit des Studenten aussagte. Ob das von ihm intendiert war, wage ich allerdings zu bezweifeln. Dieser Avatar hätte sicher in ein anderes Forum gepaßt, eines, wo es weniger um Kommunikation und Kooperation geht, hier aber wirkte es nicht positiv. Mehr…
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avatar, Dialog, Kommunikation, Kooperation