OpenCourse 2012: Learning Analytics

Heute beginnt der Kursabschnitt zum Thema Learning Analytics und ich will mich kurz und kritisch mit den Statements des Horizon-Reports dazu befassen.

Die Messung von Lernerfolgen ist generell wichtig, gerade aber im Bereich des technologiegestützten Lehrens und Lernens soll sie auch dessen Relevanz belegen helfen. Als Rechtfertigungswerkzeug soll die Lernanalyse jedoch im Sinne des Horizon-Reports nicht herhalten, und das ist mir schonmal sehr sympathisch. Vielmehr steht im Fokus aktueller Bemühungen zur Analyse von Lernwegen und -erfolgen, dass den Ergebnissen entsprechend gehandelt werden kann. So hofft man einerseits, die Unterstützung abbruchgefährdeter Studierender, wie sie durch die Servicecenter der Hochschulen angeboten wird, mit Learning Analytics verfeinern zu können. Als zweiter Mehrwert soll die Analyse der Daten bei der Anpassung und Neukonzeption von Lernangeboten helfen. Weiterlesen

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OpenCourse 2012: Tablet Computing

Vom 7. bis zum 18.5. widmet sich der OpenCourse 2012 (OPCO12) dem Thema „Tablet Computing“. Der Horizon Report 2012 (Deutsche Ausgabe) bewertet diesen „Trend“ sehr hoch und schätzt, dass sich Tablet Computing in einem Jahr oder weniger großflächig in der Bildung durchsetzen wird.

Zweifellos interessant an Tablet-PCs ist die Erweiterung ihrer Funktionen durch „Apps“ (lasst uns nicht vergessen, dass dies nur eine Abkürzung von Application ist und von Apple im Rahmen des Marketing eingeführt wurde – eigentlich bräuchten wir einen anderen Begriff, aber dafür ist es wohl zu spät). Die Anwendungen sind wesentlich leichter und schneller programmiert als Software für herkömmliche Betriebssysteme. Daher eröffnet sich hier die Möglichkeit für Bildungseinrichtungen, Applikationen für eigene Inhalte zur Verfügung zu stellen.

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OpenCourse 2012: Trends im E-Learning

Diese Woche startet der diesjährige Offene Kurs 2012 (OPCO12), und so richtig geht es heute um 17 Uhr los mit der ersten Online-Session. Wer noch nicht weiß, was der OpenCourse ist, kann sich das Prinzip in diesem Video erklären lassen.

Thematisch geht es dieses Jahr um den Horizon Report (Deutsche Übersetzung), der uns seit 2004 versucht, die zukünftigen Trends des E-Learning nahe zu bringen oder diese vorherzusagen. Meiner Meinung nach ist der Report vor allem eine Buzzword-Maschine, die zudem nach dem Steter-Tropfen-Höhlt-Den-Stein-Prinzip funktioniert: Sage den Leuten nur oft und lange genug, dass Gaming DAS zukünftige große Ding sein wird, und die Sache wird laufen (immerhin ist Gaming dieses Jahr nicht mehr als Trend genannt, man hört damit schonmal auf zu tröpfeln).

Gerade weil ich diese kritische Einstellung dem Report wie auch dem Begriff „Trends“ gegenüber habe, nehme ich am OPCO12 als Kommentator teil. Schließlich könnte es auch sein, dass meine Einstellung in Wirklichkeit ein haltloses Vorurteil ist, und dies gilt es zu überprüfen.

Der Kurs greift die im Report genannten „Trends“ auf und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich das jeweilige Thema genauer ansehen. Das ist, wie ich finde, ein sehr interessantes Konzept. Die postulierten Trends sind

  • Mobile Apps
  • Tablet Computing
  • Game-Based Learning
  • Learning Analytics
  • Gesture-Based Computing
  • Internet of Things

Davon interessiert mich dieses Jahr besonders das Thema „Internet of Things“, denn mir ist noch nicht klar, wo die möglichen Schnittstellen zwischen diesem Produktentwicklungskonzept und dem Lehren und Lernen allgemein zu sehen sind – wenn es sie denn gibt.

Gleich geht’s also los in die erste Online-Session. Ich bin gespannt auf diese wie auf den gesamten Verlauf des OPCO12.

Alle Termine des OPCO12 gibt es in einem von mir gepflegten öffentlichen Kalender.

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