Googles Doodles: Würdigung oder Vereinnahmung?

Ehrung oder Vereinnahmung?

Ehrung oder Vereinnahmung? Gabriele Münters Bild „Jawlensky und Werefkin“ (1909) als Werbeträger.

Wenn es um das geschickte Platzieren des Logos geht, hat Google definitiv die Nase vor anderen Unternehmen. Während die meisten sich noch immer an das von ihren „Kreativ“-Agenturen gemachte Gesetz halten, dass man das Logo eines Unternehmens auf keinen Fall hinsichtlich Form und Farbe antasten darf, jongliert Google seit 1998 im sogenannten „Doodle“ lustig mit seinem Markenzeichen herum. Oft macht Google mit dem Doodle auf den Geburts- oder Todestag einer bekannten Persönlichkeit aufmerksam, manchmal werden aber auch die Jahrestage besonderer Erfindungen zelebriert (z.B. die Entdeckung der DNA oder der Röntgenstrahlen) oder ein nationaler (z.B. der Dia de los Muertos oder der Fall der Berliner Mauer) oder internationaler Feiertag hervorgehoben. Im August 2002 hat das Doodle erstmals die ursprüngliche Form des Logos radikal verändert und zugleich zum ersten Mal einen Künstler geehrt: Andy Warhol. Von da an wurde dieser Ansatz des Doodles allmählich ausgebaut und die kindlich-kitschige Spielerei mit der Wortmarke mit den bunten runden Buchstaben wurde immer öfter verlassen. Weiterlesen

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