Eigentlich ist es längst eine Binsenweißheit: Monologisch aufgebaute Vorlesungen mögen zu akzeptablen Klausurergebnissen führen, einen langfristigen mnemotischen Effekt haben sie jedoch nicht. Trotzdem höre ich immer wieder von Studenten und Studentinnen, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Professorenschaft genau das tut. Im besten Fall gibt es halbwegs ansprechende Präsentationen dazu, die aber schonmal schnell aus 60 und mehr “Folien” bestehen. Und sogleich als auswendig zu lernendes Skript mit Klausurrelevanz gelten.
Wie enervierend solche “Methoden” sind und wie man mit wenigen einfachen Mitteln eine Vorlesung visuell bereichern und damit einprägsamer machen kann, zeigt ein Video von Studierenden der University of Nottingham. Die im Video gezeigten Aussagen stammen aus Interviews mit Studenten und Studentinnen der Nottingham-Universität.
Das Semesterende naht, und ich blicke sehr zufrieden auf ein gelungenes Blended-Learning-Seminar zurück. Über Konzeption, Struktur und Ergebnisse dieses Seminar, das sich inhaltlich um einige Aspekte des “E-Learning” drehte, berichte ich demnächst ausführlicher. Aber die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer haben bereits in ihrem öffentlichen Seminar-Weblog ihre persönlichen Resumees veröffentlicht.
Auch diese Weblog-Beiträge gehören zu den Erfolgen des Seminars. Das es nämlich anfangs keineswegs zur Medienkompetenz der Studierenden gehörte, dermaßen aktiv im Netz zu sein und eigene Text für die Öffentlichkeit zu verfassen, zeigt der Beitrag “Vom Schreiben lernen”.