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HeinEcomp-Symposium: Was war, was ist, was sein kann

heinecomp-symp_thumb1Was gibt es eigentlich an E-Learning-Projekten an der Heinrich-Heine-Universität? So könnte man die Leitfrage dieses HeinEcomp-Symposiums formulieren. Und tatsächlich: Viele der Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt von der Menge und Vielfalt der bereits laufenden E-Learning-Aktivitäten.

Nachdem Prof. Heinz Mandl einen auch historisch interessanten Einblick in die Erfahrungen der LMU München mit verschiedenen E-Learning-Szenarien gegeben hat, führte die Postersession zu regen Diskussionen. Hier wurden die durch HeinEcomp geförderten Projekte vorgestellt, und man erhielt den Eindruck, dass niemandem die Dreiviertelstunde für alle Gespräche reichte, die man so gerne führen würde.

So geschah es, dass mit einer halben Stunde Verspätung der formelle Teil der Veranstaltung fortgesetzt wurde. Nun konnten Dozentinnen und Dozenten der HHU über ihre Erfahrungen berichten. Im Vordergrund stand hier die Vorlesungsaufzeichnung. Spannend war der Vergleich unterschiedlicher Ansätze: Während beispielsweise Prof. Albers bewußt auf eine Variante mit möglichst geringem Aufwand setzte, nämlich der 20-minütigen Aufzeichnung im Büro, hatte Dr. Pabst-Weinschenk bewußt alle Möglichkeiten des mobilen Lecturnity-Arbeitsplatzes bei der Live-Aufzeichnung ihrer Vorlesungen erprobt.

Mit beiden Modellen kristallisieren sich interessante Erfahrungen heraus: Die “gestellte” Aufzeichnung ist zwar wesentlich weniger aufwändig, sie wirkt aber auch entsprechend “steif”, denn dem Dozenten fehlt das Publikum und somit die Interaktion. Auf der anderen Seite wirken die Live-Aufzeichnungen sehr lebendig, aber technische Probleme mußten stets ad hoc gelöst werden und störten so gelegentlich den Fluß der Veranstaltung.

Eine Überraschung für viele hatte – wer hätte es gedacht – ausgerechnet die Juristische Fakultät zu bieten. Die selbstentwickelte Lernplattform bietet den Studierenden nicht nur Lernmaterialien und Lernerfolgskontrollen an, sondern auch das Sammeln von Punkten in spielerischer Form. Serious Gaming in Bestform. (Ich werde demnächst mehr dazu berichten.)

Fazit nicht nur im Schlußwort von Prof. Ulrich Decking, sondern auch vieler Teilnehmer/-innen war, das man zukünftig besser vernetzt sein und Synergien schaffen wolle.

Nachtrag 16.2.2009: Eine ausführlichere Nachlese ist auf der HeinEcomp-Website zu finden.

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