Freiheit für die Farben!

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Quelle: openclipart.org

Open Source-Software, Open Source-Betriebssysteme, freie E-Books – das und vieles mehr kennen wir ja nun schon eine Weile und immer noch freue ich mich über Zuwachs in der Familie der Offenen und Freien. Diesen gibt es nun und das gleich mit einem ausgesprochen farbenfrohen Ansatz. Der 2016 gegründete Verein „freieFarben“ hat sich zum Ziel gesetzt, offene Standards für das digitale Farbmanagement zu fördern. Damit würden sich die Chancen deutlich erhöhen lassen, dass die Farbe am Bildschirm dann auch beim Druckdienstleister so herauskommt wie gewünscht.

Doch der Verein unterstützt grafisch am PC Arbeitende auch ganz praktisch. Neben Fachartikeln und verschiedenen Downloads steht zur direkten Nutzung auf der Webseite die gigantische Farbdatenbank zur Verfügung, mit der sich die Farbwerte aus einem Farbsystem in ein anderes „übersetzen“ lassen.

Freie Farben in freier Software

Eigentlich ist es ja seltsam: Da arbeitet man in einem grafischen Programm, z.B. Scribus (Desktop Publishing), oder in einer Software, die auch kleinere grafische Tools enthält, z.B. LibreOffice, und will in einer Palette eine passende Farbe für ein Element auswählen. Ja, da gibt es schon ein paar. Aber die richtigen, standardisierten, die gibt es eben nicht. Das heisst: Man kann sie schon haben, man muss nur halt ein kommerzielles Produkt, z.B. aus dem Adobe™-Stall, erwerben und damit zugleich die Lizenzen für die Farbpaletten. Und das kostet nun mit den neuen rein webbasierten Modellen jedes Jahr neu. Und dazu steht die Farbpalette nur in diesem Produkt dieses Herstellers zur Verfügung, nicht aber auf dem PC/Mac für andere Programme. Du hast dann also die Palette – sagen wir mal – in Photoshop und InDesign zur Verfügung, aber eben nicht in GIMP. Und du hast sie im Fall Adobe™ nicht lokal auf deinem Werkzeug (sprich: Computer) zur Verfügung, sondern nur in deinem Online-Abo.

Hier kommen offene Standards und offene Farbpaletten ins Spiel. So gibt es nun ab Version 5.3 von LibreOffice eine HLC-Palette, die wiederum von freieFarben entwickelt wurde (s. Artikel dazu). Auch wenn einem Laien vielleicht der Kopf schwirrt bei Begriffen wie RGB, CMYK oder CIELAB, die Verfügbarkeit frei erhältlicher Farbpaletten mit allgemein vereinbarten, standardisierten Farbbezeichnungen ist ein wichtiger Schritt im digitalen Farbmanagement.

Weitere Links

Wer sich noch weiter für das Thema Farben, Farbmanagement etc. interessiert, kann auch mal einen Blick ins (englischsprachige) ColorWiki werfen. Das besteht allerdings unabhängig vom freieFarbe e.V.

 

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Patti Smith: Just Kids – mind mapping a cultural universe

Some years ago Patti Smith published her autobiographical book „Just Kids“. It is an overwhelming introspective into the years in which she and Robert Mapplethorpe formed their arts and careers. The book is such a rich resource of artists, art, places, and much more that I decided to visualise it. Several interactive and conjoined mindmaps make the formidable network of Patti Smith’s cultural and personal references visible. Each name is linked to further information, giving the courious the opportunity to learn more. Weiterlesen

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Konferenzen erleben statt überleben mit Barcamps

Barcamp-LogoWie Barcamps – oder Unkonferenzen – dazu beitragen, dass auf Augenhöhe diskutiert wird statt von oben herab belehrt, beschreibt mein neuer Artikel im schweizerischen Magazin Zeitpunkt.

Das Wesentliche dabei: Statt selbstbezogenen Selbstvermarktern zuzuhören, gehen Unkonferenzen wie das Barcamp davon aus, dass jeder Mensch Fachkenntnisse und Interessantes in eine Diskussion einzubringen hat. Statt gedoptem Expertentums gibt es realistisches Fachaustausch.

Wie Barcamps organisiert sind, beschreibt dieser Artikel und möchte zugleich dazu ermutigen, sich auf das „Abenteuer Kommunikation“ einzulassen. Denn wir brauchen nicht mehr Konferenzen, sondern mehr Kommunikation.
Direktlink zum Artikel (als PDF): Barcamps

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